Sie möchten eine oder mehrere Solarpaletten bei uns kaufen? Dann sind Sie hier genau richtig. Im Folgenden werden wir Ihnen vor dem Kauf noch ein paar nützliche Infos mit auf den Weg geben.
Solarpanels palettenweise kaufen: alle Infos

Solarmodule pro Palette kaufen
Alle dieser Seite zugeordneten Produkte werden jeweils auf Einwegpaletten verrkauft. Eine Solarpalette enthält je nach Modulart zwischen 31-36 Modulen.
Profitieren Sie jetzt von günstigen Solarmodulen, indem sie Solarmodule als Palettenprodukt kaufen.
Als Richtwert: Die Solaranlage für ein Einfamilienhaus hat überlicherweise eine Größe zwischen 5-10 kWp (Kilowatt Peak). Für 1 kWp Leistung benötigt man 2-3 Solarmodule. Das bedeutet für ein Einfamilienhaus sollten zwischen 10-30 Module eingeplant werden.
Unsere Vorgehensweise

Anmelden einer PV Anlage
Sobald Sie eine Solarpalette mit Solarmodulen kaufen und eine große PV Anlage bauen möchten, sollten Sie die folgenden Punkte auf ihrer Checkliste aufnehmen.
Welche gesetzlichen Vorgaben muss ich einhalten?
✓ Anmeldung beim Netzbetreiber
Sobald eure PV Anlage mehr Strom generiert, als Ihr für den Eigenverbrauch benötigt, wird der überschüssige Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Daher müsst ihr eure PV-Anlage bei eurem Netzbetreiber vor der Montage anmelden. Dieser Vorlauf ist wichtig, da der Netzbetreiber das Recht hat, eine Netzverträglichkeitsprüfung der Anlage durchzuführen. Diese Prüfung darf bis zu 8 Wochen in Anspruch nehmen.
Zudem ist der Netzbetreiber Ihr Ansprechpartner für den Anschluss der Anlage ans Stromnetz und nimmt den Überschüssigen Strom ab. Dieser wird gemäß dem EEG vergütet. Hierbei gilt, je größer die Anlage, desto geringer ist die Vergütung pro kWh. Um diese Aufgabe ordentlich erfüllen zu können, müssen Sie dem Netzbetreiber bestimmte Daten einmalig und weitere Daten jährlich melden. Die meisten Netzbetreiber schlagen Ihnen einen Einspeisevertrag vor. Gemäß der Verbraucherschutzzentrale ist dieser Vertrag nach dem EEG aber nicht erforderlich und kann für Sie als Anlagenbetreiber*in nachteilig sein, wenn er einseitige Haftungsbeschränkungen zugunsten des Netzbetreibers enthält.
✓ Anmeldung im Marktstammdatenregister
Um eine vernünftige Datengrundlage für erneuerbare Energien pflegen zu können, hat der Gesetzgeber 2014 das Marktstammdatenregister (MaStR) eingeführt, das Register für den deutschen Strom- und Gasmarkt. Sobald Sie eine PV Anlage installieren, sind sie verpflichtet dies der Bundesnetzargentur mit Hilfe des Marktstammdatenregisters zu melden. Diese Anmeldung ist nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowohl für Großproduzenten als auch für Strom erzeugende Privathaushalte verpflichtend.
Sobald Sie Ihre PV Anlage nicht anmelden, entfällt ihr Anspruch auf Vergütung gemäß der Einspeisevergütung.
✓ Gewerbeanmeldung nicht nötig
Ab einem jährlichen Gewinn von 24.500 € muss eine Anlage als Gewerbe angemeldet werden. Da diese Größenordnung mit privaten PV Anlagen in der Regel nicht erreicht wird, ist eine Gewerbeanmeldung in den meisten Fällen nicht notwendig.
Seit 2022 können sich Besitzer*innen einer PV Anlage mit bis zu 30 kW von der Gewerbesteuer befreien lassen.
Sobald Ihre Photovoltaikanlage allerdings auf einem gewerblichen Gebäude installiert ist, müssen Sie unabhängig von der Anlagengröße Gewerbesteuer zahlen.
✓ Beim Finanzamt melden
Grundsätzlich ist eine PV Anlage eine gewerbliche Tätigkeit und somit Umsatzsteuerpflichtig. Daher solltet ihr euch auf jeden Fall beim Finanzamt erkundigen, wie ihr die Photovoltaikanlage bei eurer Steuererklärung anzugeben ist. Eine Beratung durch den Steuerberater kann ebenfalls hilfreich sein.